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Heuberg 11-05
Mit zwei Autos gings heute morgen von München nach Brannenberg, von wo aus die glorreichen 7 und der Leckere Hund (war ein Chowchow, was auf chinesisch wohl soviel wie "lecker lecker" bedeutet und welcher auf den namen "Ginie" hört.) den Kienberg bekochen, äh: besteigen wollten.
Nachdem wir uns ein wenig verfranzt hatten und am Ende des Feldweges unsere Position mit Karte und Kompass dann doch sehr genau bestimmen konnten, beschlossen wir einfach den Hang hinauf zu gehen - ohne Weg aber mit viel Spass. Also gings 500m Meter fast senkrecht nach oben, bevor wir nach ca 1 Stunde wieder auf den Wanderweg zum Kienberg stiessen. Dort begegneten uns dann auch prompt die ersten Wanderer. Kein Vorteil ohne Nachteil, ne? Jedenfalls waren wir froh, wieder auf dem richtigen Weg zu sein.
Manuel, Micheala und ich freuten uns schon auf die Gipfelzigarette, als Petra freudig versprechend kurzerhand das neue Wort "Zipfelgitarette" erfand. Na gut. Dann gibts heute eben eine Zipfelgitarette statt der gewohnten Gipfelzigarette. An was sie dabei wohl gedacht hat? :)
Auf dem Heuberg angekommen war die Aussicht so schön, und die Beine von einigen der glorreichen 7 so schwer, das wir kurzerhand beschlossen dort zu bleiben und uns den Kienberg Gipfel für ein anderes Mal aufzuheben. Schnell war die Campingküche aufgebaut und kurz darauf kochte unter den neugierigen Blicken der anderen Wanderer auf dem Gipfel die Spargelcremesuppe im Topf.
Nach dem (diesmal zugegebenermassen etwas klumpigen) Festmahl kam dann die Premiere: Petra's Gipfelespresso. Schwarz, breit, stark! Sie hatte eine Espressomaschine samt Kaffee mit hinaufgeschleppt und es duftete herrlich nach frischem Kaffee, was allen Wanderern am Gipfel sofort positiv auffiel.
Die Krönung war dann der hervorragende Kaiserschmarrn im Gasthof Falkenstein in Flintsbach (bei Oberaudorf, gell Manuel?), der Punkt 5 Minuten nach 17:30 Uhr auf dem Tisch stand, obwohl es normalerweise erst ab 17:30 warme Speisen dort gibt.
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